Meine Hot Yoga-Reise 

Nun praktiziere ich schon über zwei Monate Hot Yoga im Hot Yoga- Studio Frankfurt, mitten im Herzen der Stadt. Falls Du Hot Yoga (bzw. Bikram-Yoga) noch nicht kennst, lese meinen ersten Beitrag dazu.

Um ehrlich zu sein war ich schon in einigen Fitness-und Yoga-Studios angemeldet, aber noch nie war ich so konsequent. Ich gehe gerne dort hin. In der Vergangenheit hätte ich mir die Mitgliedschaft meist sparen können.

Hier trifft man auf ganz unterschiedliche Menschen 

Was mir besonders gefällt, sind die unterschiedlichen Menschen, welche mit mir zusammen Hot Yoga praktizieren. Es ist immer eine ganz gemischte Gruppe an Charakteren und Kulturen. Niemand will sich dort profilieren oder inszenieren. Alle durchleben mit mir die gleichen herausfordernden 90 Minuten. Alle schwitzen und schnaufen- genau wie ich. Niemand ist perfekt. Und wenn die 90 Minuten zu Ende sind, merkt man wie entspannt und zufrieden alle nach Hause gehen.

Mittlerweile komme ich schon besser in die Yoga- Posen rein. Anfangs sah das noch anders aus. Ich war froh, wenn ich nur wenige Sekunden meine Balance halten konnte ohne eine “Bruchlandung“ zu hinzulegen. Jetzt kann ich mich schon besser konzentrieren. Ich traue mich endlich tiefer in die Übungen rein zu gehen. Natürlich sind dort auch langjährige Yogis, welche schon sehr gelenkig sind, aber ich messe mich an diesen Yogis nicht. Ich muss nicht den Superheld heraushängen lassen. Dennoch ist es auch mal ein gutes Gefühl, meinen Körper an seine eigenen Grenzen zu bringen.

Was esse und trinke ich vor -und während des 90 minütigen Kurses? 

Ich nehme nie eine Flasche Wasser mit den Kursraum. Aufgrund dessen, dass ich so viel frisches und Obst und Gemüse esse, verspüre ich während des 90 minütigen Kurses einfach keinen Durst. Wenn Du während des Kurses Wasser benötigt, trinke nur kleine Schlückchen um eine Übelkeit zu vermeiden.

Thomas Weil, der Inhaber und gleichzeitig auch einer der Lehrer des Hot Yoga Studios in Frankfurt, erwähnt oft, dass unser Körper besser entgiften kann, wenn während der 90 Minuten kein Wasser getrunken wird. Meistens trinke ich vor dem 90 minütigen Kurs Grüne Säfte oder Smoothies. Auch Kokoswasser oder Wassermelonen sind ideal, da diese dank der Elektrolyte sehr viel Flüssigkeit spenden und die Hitze erträglicher machen.

Darüber hinaus sollte einen Tag vor dem Hot Yoga-Kurs Alkohol vermieden werden, da dieser stark dehydriert und die Leber strapaziert.

Zudem vermeide ich es, zwei Stunden vor dem Kurs feste Nahrung zu mir zu nehmen, da es ideal ist Hot Yoga auf nüchternen Magen zu praktizieren. Nimm etwas saftiges Obst mit, so dass Du es nach dem Kurs gleich essen kannst. Glaube mir, es gibt nichts erfrischenderes und leckereres als nach einem 90 minütigen Hot Yoga-Kurs frisches Obst zu naschen.

Auch gehe ich direkt vor dem Kurs nochmal auf die Toilette (für kleine Mädchen). 🙂 Es wird nicht gerne gesehen, wenn ein Yogi während des Kurses kurz den Raum verlässt. Du wirst nämlich stolz auf Dich sein, dass Du die 90 Minuten durchgehend  durchgehalten hast. Ich bin ebenfalls immer sehr stolz auf mich, wenn ich das Studio verlasse.

Bringe deine Yoga-Matte, dein Handtuch, deine Wasserflasche (wenn gewünscht), mit dir und gehe kurz vor dem Betreten des Yoga-Raumes  nochmal auf die Toilette.

Lege Dich hin, wenn nötig

Bei welcher Art von Sport hat man schon mal die Möglichkeit sich kurz auszuruhen? Beim Hot Yoga ist das möglich. Lege dich so oft hin, wie du es brauchst. Hot Yoga ist nicht so anstrengend wie man meint. Gerade wenn Du übergewichtig bist oder lange Zeit inaktiv gewesen bist, sollest Du hin und wieder mal eine kleine Pause machen und die anderen Yogis beobachten, damit Du dich an die Posen gewöhnst. Nichts ist demotivierender als das Programm wieder zu unterbrechen, da es “zu hart“ zu sein scheint. Lieber langsam starten und Step by Step voranschreiten.

 

Gute Nachrichten für alle Rohköstler und Veganer (Pflanzenesser) 

Wir haben weniger unangenehme Begleit-Symptome während wir Hot Yoga praktizieren. Hot Yoga tut unseren Körper generell sehr stark entgiften (detox). Das war für mich eines der größten Reize Hot Yoga zu praktizieren. Menschen, welche eine Ernährungsweise auf Pflanzenbasis verfolgen, insbesondere jene deren Schwerpunkt auf  der Rohkost liegt, sind schon relativ frei von “Schlacken“ bzw. “Giften.“

Atme immer weiter 

Egal in welcher Pose Du bist, höre nicht auf zu Atmen. Auch kann Dir übel werden, wenn Du deinen Atem anhältst. Sogar wenn es Dir unnatürlich erscheint bei bestimmten, anstrengenden Posen weiter zu atmen- tue es trotzdem. Atme immer gleichmäßig durch die Nase.

Vergiss alles um Dich herum und konzentriere Dich auf Dich selbst 

Egal wie Du aussiehst, egal wie andere aussehen. Es interessiert nicht, ob eine Reihe hinter Dir jemand seine Micky Mouse Shorts zum Hot Yoga trägt, oder ob sie die Posen besser können oder schlechter können- konzentriere dich auf dich selbst. Es ist ein Geschenk, welches Du dir selbst machst. Setze dich also nicht unter Druck.

Du wirst dich nach einer Weile auf deinen Hot Yoga- Kurs freuen, da du 90 Minuten in den Genuss kommst, dich vom Alltag “auszuklinken“, mal für niemanden erreichbar bist und dich an die Hitze gewöhnt hast und deine körperlichen Fortschritte bemerkst. Du gibst Dich komplett deinem Körper und deinem Geist hin.

Im Hot Yoga- Studio in Frankfurt sind die Yoga-Lehrer sehr aufmerksam, wenn neue Teilnehmer anwesend sind. In jedem Kurs gibt es Anfänger und man fühlt sich meist nicht alleine bei diesem neuen Start.

 

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Eure

Julia`s Rawsome Lifestyle 🙂 

E-Book Autorin und Ernährungsberaterin
(Coaching, Workshops, Vorträge und Smoothie Shows)