Rohkost ist ideal zum Abnehmen

Anmerkung: Falls Du eine kürzere Version dieses Beitrags bevorzugst (oder beides). Schaue in mein neues Video rein.

Auch wenn das momentane Wetter eher herbstlich ist, steht der Sommer schon vor der Tür. Vielleicht möchten einige von Euch etwas abnehmen, aber viele Diäten und Ernährungsumstellungen blieben erfolglos. Ich persönlich glaube, dass die Rohkost-Diät der beste Weg ist, um überflüssige Pfunde los zu werden. Besonders widerspenstige Fettreserven haben da nichts mehr zu lachen.

Involviere auf jeden Fall mehr frisches Obst und Gemüse in deinen Ernährungsplan. Du musst allerdings nicht ausschliesslich von 100 %  Rohkost leben. Es reicht schon, wenn der Obst -und Gemüse-Teil erstmal nur 60 % deiner täglichen Nahrungsration aus ausmachen.

Versuche nichts über das Knie zu brechen. Beginne Schritt für Schritt und fange bei deinem Frühstück an. Stelle dich darauf ein, dass Du schell an Gewicht verlieren wirst. Du solltest jedoch noch eine Sache beachten: Versuche nicht permanent zwischen einer Rohkost-Diät und Gekochter Nahrung hin und her zu schwanken. Der Schuss kann nach hinten los gehen. Das ist nicht gut für die Gesundheit und unsere Erscheinung. Auch können so abrupte Umschwünge ab 40 für hängende Haut sorgen. Ab 40 sollte das Abnehmen eher langsam und kontrolliert geschehen.

Wenn Du jünger bist, kannst Du schneller abnehmen. Siehe nur zu, dass Du einen Kurs beibehältst. Entweder überwiegend Rohkost oder überwiegend Kochkost. Sich wochen-oder monatelang  hauptsächlich von Rohkost zu ernähren, und danach wieder nur noch Kochkost zu sich zu nehmen, ist für den Stoffwechsel sehr belastend und der Jo-Jo-Effekt stellt sich ein.

Deshalb gebe ich dir hier ein paar Tipps, damit Du eine Ahnung hast, wie eine Ernährungsweise auf Basis von Rohkost aussehen könnte. Wir sollten auch immer darauf achten, dass wir zwischendurch kleine Detox-Phasen einlegen. Das bedeutet, dass wir Früchte, sowie Grüne Smoothies und Grüne Säfte auf nüchternen Magen konsumieren.

  • Iss bis zum Mittag nur wasserreiche Rohkost oder trinke Smoothies 
  • Konzentrierte Nahrung sollte erst nach der Rohkost-Phase verzehrt werden
  • Verzichte auf Milchprodukte
  • Verzichte auf glutenhaltiges Getreide
  • Mische Kohlehydrate nicht mit Proteine 
  • Iss immer einen grünen Salat bevor Du gekochte Nahrung zu dir nimmst
  • Vermeide es Fette und Öle zu erhitzen
  • Verwende reichlich Zitronensaft
  • Nimm die letzte Mahlzeit mindestens 4 Stunden vor dem zu Bett gehen zu dir
  • Bewege Dich täglich 
  1. Iss mehr wasserhaltiges Obst und Gemüse auf nüchternen Magen und starte Deinen Tag immer mit frischem Obst und/oder grünen Smoothies. So konsumierst Du am Morgen genügend Faser/Ballastoffe. Diese bringen Deine Verdauung in Gang und die Glukose in den Früchten, gibt Dir die nötige Energie. Ganze Früchte oder Grüne Smoothies auf nüchterne Magen verdauen zudem sehr rasch und helfen Deinem Körper dabei zu entgiften. Iss Früchte niemals als ein Dessert!  Das kann zu einer Gärung führen. Iss sie, wenn Du wirklich hungrig bist. Du kannst dich an den Früchten dann auch wirklich satt essen und das kann zu jeder beliebigen Tageszeit sein. Auch Grünes Blattgemüse sollte einen großen Teil deiner Ernährung ausmachen. Grünes Blattgemüse kannst Du zu wirklich allem kombinieren. Daher sind grüne Smoothies auch ideal zum Abnehmen. Auch zum Mittagessen kannst Du nur bei Rohkost bleiben. Grüne Smoothies oder ein Salat mit rohen Kernen oder Nüssen (falls Du etwas bissfesteres brauchst),  werden deine Energiekurve weiterhin auf einem hohen Niveau halten und Dein Traumgewicht wird in greifbarer Nähe sein. Trotzdem empfehle ich auch zusätzlich noch Wasser zu trinken. Du wirst jedoch merken, dass dein Verlangen nach Wasser nicht mehr so stark ist, da Du insgesamt weniger Salz und konzentrierte Nahrung konsumieren wirst.
  2. Verzehre erst NACH Deiner Rohkost-Phase warme, gekochte Mahlzeiten. Wenn Deine Rohkost-Phase beendet ist (das kann schon am Mittag sein oder auch erst am frühen Abend), kannst Du ein oder höchstens zwei warme, gekochte Mahlzeiten zu Dir nehmen. Ich selbst empfehle eine warme Mahlzeit am Tag.  Damit habe ich und auch meine Klienten die größten Erfolge erzielt. Du hast jedoch immer die Option deine warme Mahlzeit durch Grüne Smoothies oder einen üppigen Salat mit reichlich Blattgemüse zu ersetzen. Wenn Du eine gekochte Mahlzeit verzehrst,  sollten jedoch ein paar Dinge beachten werden und auch die gekochten Mahlzeiten sollten immer gesund sein (siehe restliche Punkte).
  3. Verzichte auf pasteurisierte Milchprodukte. Einige Klienten erzählen mir immer, dass sie niemals auf Käse verzichten könnten. Die Milch selbst, und andere Milchprodukte, sind jedoch pasteurisiert und machen es schwieriger Gewicht zu verlieren. Pasteurisierte Milchprodukte verhindern die Produktion wichtiger Enzyme. Zudem sind Milchprodukte schleim-und säurebildend. Falls Du absolut nicht auf Käse verzichten kannst, versuche Dich mal an Nusskäse oder zumindest unpasteurisiertem Käse. Dieser hat jedoch mehr Kalorien aber dafür sind die wertvollen Aminosäuren der Milch noch intakt. 
  4. Verzichte auf glutenhaltiges Getreide. Ob Hafer, Roggen, Gerste, Dinkel oder insbesondere der Weizen. Sie alle entwickeln beim Erhitzen das sog. Gluten. Das Gluten sorgt dafür, dass das Gebäck oder das Brot nicht zusammenfallen. Es ist ein Klebeeiweiss, welches unser Körper nur schwer eliminieren kann und dies somit zu einer Gewichtszunahme und Cellulite beiträgt. Iss statt Getreide lieber reichlich frisches Obst und wenn Du auf Getreide nicht verzichten kannst, ziehe Pseudo-Getreidesorten vor. Dazu gehören beispielsweise der Quinoa oder Amaranth. Auch Süßkartoffeln (Yums) oder Kürbisse sind sättigend aber Glutenfrei. Diese Nahrungsmittel sind im gekochten Zustand recht harmlos. 
  5. Beachte die Nahrungsmittelkombination. Wenn Du gekochte Nahrung isst, kombiniere Proteine nicht mit Kohlehydrate. Gerade Protein vertragen sich gut mit grünem Blattgemüse und anderem Gemüse. Falls Du nicht vegan lebst (wie ich), sondern gerne Fisch isst, kombiniere ihn mit Salat. Du wirst Dich um einiges leichter fühlen und unser Körper ist besser in der Lage Gifte zu eliminieren, als wenn der Fisch mit Reis oder anderen Kohlehydraten verzehrt wird. Die Folge ist, dass Du schneller abnehmen wirst. Ich kann jedoch aus eigener Erfahrung schildern, dass die (roh)-vegane Lebensweise nicht nur gut für die Umwelt ist, sondern auch für einen schlankeren Körper sorgt. Wir nehmen nämlich weitaus mehr Ballaststoffe zu uns, welche wiederum die Ausscheidung fördern. Auch die proteinreichen Nüsse können gut mit Blattsalaten verzehrt werden. Hülsenfrüchte bilden eine kleine Ausnahme. Die Kombination mit Stärke ist o.k. Dennoch nicht ideal. Höre also immer auf deine Verdauung. 
  6. Iss immer einen Salat vor Deinem Dinner bzw. vor der letzten Mahlzeit des Tages. Ein grüner Salat mit einem leichten Dressing (Öl und Zitrone), wird Dich schon vorher etwas sättigen und dich mit Flüssigkeit und Mineralien versorgen. Nach dem Salat wird meist weniger geschlemmt, was wiederum der Figur zugutekommt. 
  7. Vermeide das Erhitzen von Fetten. Fette sollten “roh“ verzehrt werden. Mein Lieblings-Fett ist und bleibt die Avocado. Ich esse reichlich Avocados und kombiniere sie gerne mit Kohlehydrate. Das bringe ich auch immer wieder meinen Klienten bei: Bitte erhitzt keine Öle, Butter oder Margarinen. Bevorzugt stattdessen Kokos-Öl, da es hitzebeständiger ist. Trotzdem würde ich es nicht herausfordern. Gib Öle immer zum Schluss zu Deinem Mahl dazu. Erhitzte Fette bzw.Öle  können toxisch sein und das Abnehmen erschweren. Ich kann es nicht oft genug erwähnen: Iss so viel wie möglich “roh“. Auch Deine Fette.  
  8. Nimm deine letzte Mahlzeit mindestens 4 Stunden vor dem Schlafen gehen zu Dir. Das weisst Du sicherlich schon, stimmt´s? Oftmals wundern wir uns, warum wir am Bauch nicht abnehmen. Manchmal ist es kein Fett. Es ist oftmals ein voller Darm! Und zwar von unseren nächtlichen Schlemmereien. Auch ich bekenne mich schuldig. Ich esse gerne mal spät am Abend. Es ist jedoch eine blöde Angewohnheit, um ehrlich zu sein. Wir bleiben also weiterhin dran und wollen uns das “Nachtessen“ (wie die Schweizer so schön sagen), tunlichst abgewöhnen.
  9. Verzehre 2-3 Zitronen am Tag. Träufele den Saft der Zitrone über deine Mahl oder über den Salat, verwende sie geschält in Smoothies oder trinke warmes Wasser mit Zitrone. Der Zitronensaft hilft dabei Verdauungsenzyme zu produzieren, welche wiederum beim Abnehmen helfen. Die Leber, welche ein wichtige Rolle beim Abnehmen spielt, wird durch den Saft der Zitrone angeregt und produziert somit mehr Gallenflüssigkeit. Diese hilft bei der Verdauung von Fett.  Seien wir doch auch mal ehrlich: Alles schmeckt besser mit Zitrone. 
  10. Sport ist doch kein Mord. Bewegung darf nie fehlen. Mindestens ein zwanzigminütiger, rascher  Spaziergang sollte drin sein.  Einige möchten neben dem schlank sein auch muskulös ausschauen. Gewichte sind die Lösung. Auch für Frauen. Ich bin noch kein großer Experte, wenn es um das Trainieren mit Gewichten geht. Bei mir geht es eher um das Thema: Anti-Aging, Detox, Hautprobleme, Gewichtsprobleme und alternativen Heilmethoden. Ich habe jedoch eine sehr nette und junge Kollegin, welche sich u.a mit dem Muskelaufbau beschäftigt. Mit der lieben Nina habe ich auch schon einmal trainiert. Sie kennt sich mit dem Gewichtstraining wirklich sehr gut aus und sie trainiert auch für Wettkämpfe. Bei ihr sitzt jeder Muskel.  Ansonsten kannst Du dir überlegen, welche Sportart dir am meisten Spaß machen würde. Die Hauptsache ist, dass Du es gerne machst. 

 

Falls Du mich gerne mal live erleben möchtest, bekommst Du die Möglichkeit am 13.5.2017 nähe Frankfurt. Ich zeige Dir meine Smoothie-Tricks und zudem gibt es rohe aber warme Suppen zum Abnehmen und entgiften. Das alles ist für die Teilnehmer gratis. Hier geht es zu der Facebook-Veranstaltung

 

Julia Rawsome 🙂 

 

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E-Book Autorin und Ernährungsberaterin
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