Warum bekommen wir eine Winterdepression? 

Unsere Augen können nicht nur sehen, sie absorbieren auch Licht und Energie. Der Hypothalamus in unserem Gehirn bildet bestimmte Hormone, welche u.a für den Schlaf, das Wohlbefinden sowie für das Glücklichsein zuständig sind. Die Augen senden demnach nicht nur visuelle Bilder an das Gehirn, sondern stimulieren auch den Hypothalamus. Deswegen ist helles Licht so gut gegen eine Melancholie und Depressionen. Insbesondere der blaue Himmel und Sonnenschein. Nur was ist im Winter? Die Tage werden kürzer und zu allem Übel wird auch noch die Uhr um eine Stunde zurück gestellt. In dieser Zeit wird uns sehr bewusst, dass wir Wesen des Lichts sind.

Einen kleinen Trost habe ich für Dich. Ich habe ja mal einige Zeit in Los Angeles gewohnt und auch dort wird die Uhr umgestellt und es wird dort ebenso früh dunkel. Auch dort leiden die Menschen an der sog. „Seasonal Affective Disorder“ (SAD). Und weil die Menschen dort oftmals noch länger und mehr arbeiten als wir es in Deutschland tun, können sie ebenso darunter leiden wie das in Mitteleuropa der Fall ist.

Plötzlich ticken wir wieder anders 

Die Blätter fallen, draußen wirkt es diesig und dunkel. Da geht er dahin, der Sommer. Der Spaß und die Leichtigkeit scheinen rum zu sein. Wir fühlen uns oft schlapp und müde und wir wollen mehr essen (besonders Süßes). Bei manchen tritt sogar eine echte Lethargie ein, wichtige Dinge bleiben liegen und man ist unmotiviert und unkonzentriert. Teilweise sogar überfordert und zerstreut. Freunde und Bekannte werden zur Nebensache. Man möchte nur noch zu Hause bleiben. Diese Symptome sind ernst.

Wenn Du dich hier wieder findest und aufgrund der kurzen Tage schon leichte Depressionen empfindest, dann lese aufmerksam diese Tipps. Uns schönzureden, dass wir nur auf den Frühling warten müssen, ist hier nicht die Lösung. Wir müssen aktiv werden.

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Hier meine super Tipps gegen den Winterblues:

Draußen Sport treiben: Auch wenn Du Morgens um 8 Uhr aus dem Haus gehst und Abends um 18 Uhr erst wieder nach Hause kommst, versuche zumindest in der Mittagspause einen Spaziergang zu machen oder gar Joggen zu gehen. Ich finde, dass Joggen im Winter einer der besten Sportarten ist, da es Bewegung unter Tageslicht und an der frischen Luft ist. Ich selbst jogge seit vielen Jahren und für mich sind 30 min Joggen ein absoluter Stimmungsaufheller. Versuche jeden Sonnenschein einzufangen, indem Du so oft wie möglich vor die Tür gehst.

Täglich eine kleine Mediation: Natürlich hat die Winterdepression hauptsächlich physiologische Gründe aber eine tägliche Mediation von 5-10 Minuten, wo du dich nur auf deinen Atem konzentrierst, kann dir etwas die innere Unruhe nehmen und gelassener mit den Wintermonaten umgehen. In meinem neuen Ebook befasse ich mich u.a mit Anti-Aging und der Effekt, den die Mediation auf unseren Körper hat. 

Die Lichtdusche: Die Lichtdusche ist mein absoluter Geheimtipp. Diese speziellen Tageslicht-Lampen wirken bei leichten Depressionen ebenso gut wie Anti-Depressiva. Nimm dir einfach so eine Lichtdusche mit ins Büro oder setze dich am Abend einige Zeit davor. Hierzu habe ich schon einmal einen Beitrag verfasst, der sehr interessant für dich sein könnte. 

Den Sommerurlaub auf den Winter verlegen: Um ehrlich zu sein habe ich nie ganz verstanden, warum die Menschen im Sommer in den Urlaub fahren. Entgegen der Vorurteile, finde ich den deutschen Sommer wunderschön. Ich liebe die üppige Vegetation der Pflanzen und natürlich  mag ich gerne an den See fahren. Letztes Jahr bin ich einfach alleine nach Süd Afrika gereist, da ich mal aus dem Winter raus musste. Sogar diese zwei Wochen haben mir schon gut getan. Natürlich ist ein Winterurlaub nicht immer möglich wegen der Familie oder dem Job. Aber falls du die Möglichkeit hast, dann nutze sie. Auch sind die Flüge im Winter meist günstiger. 

Weniger Aufputschmittel: Ohne Kaffee wirst du nicht wach? Wenn das Serotonin und das Melatonin (Schlafhormon) sowieso schon durcheinander sind, kann das Trinken von Kaffee zusätzlich ängstliche und depressive Gefühle hervorrufen. Versuche Morgens zum Wachwerden lieber einen grünen Smoothie mit Ingwer zu  trinken. Auch Ingwer-oder Roibusch Tee sind sind ein guter Ersatz für Kaffee. 

Früh zu Abendessen: Willst du dich mal richtig gerädert fühlen ? Dann iss im Winter nach 20 Uhr. Im Winter sollten wir noch mehr darauf achten früh zu Abend zu essen und am idealsten ist eine leichte Kost. Schwere Nahrung mit einem Gemisch von Eiweiss und Kohlehydraten, schlagen sehr auf dem Magen. Auch sehr viel Fleisch raubt Energie. Iss mehr stärkereiches Gemüse wie Karotten, Süßkartoffeln und Kürbisse sowie Topinambur.  

Professionelle Hilfe: Falls nichts helfen sollte und du unter deinen saisonalen Depressionen sehr leidest, suche dir therapeutische Hilfe. Oftmals versteht das Umfeld nicht, was mit einem los ist aber der Effekt den das Licht auf uns hat, ist nicht zu unterschätzen. 

Ich freue mich auch über Deine Kommentare zu dem Thema. 🙂

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Eure

Julia`s Rawsome Lifestyle ?

E-Book Autorin und Ernährungsberaterin
(Coaching, Workshops, Vorträge und Smoothie Shows)